Indianische 9-Kräuter ESSENZ
Newsletter Sommer/Herbst 2026
Indigene Traditionen und Tibetische Kultur im Austausch
Dr. Gabriele Feyerer
9/10/20263 min read


Indigene Traditionen und Tibetische Kultur im Austausch
Ein spezieller Sommer geht zu Ende und mündet hoffentlich noch in einen schönen, goldenen „Indian Summer“. Auch in Hitzeperioden konnte der tägliche Genuss von „9 Kräuter-Essenz“ dem Körper und speziell dem Darm nützliche Gesundheitsimpulse spenden.
Ich gebe offen zu, dass es bei ständigem Badewetter wenig Spaß machte, sich an den PC zu setzen und zu arbeiten. Was ich jedoch getan habe ist, meinen Artikel „Mehr als ein Tanz mit dem Wolf“ zu überarbeiten und mit wichtigen aktuellen Informationen zu ergänzen. Die Version, welche Sie auch hier auf den Seiten von indian-essence.de finden, ist seinerzeit in der österreichischen Zeitschrift „Pulsar“ erschienen, daher etwas „veraltet“.
Eine überarbeitete Langfassung können Sie nun auch hier im Verlag meines Buches „Padma 28“ über Tibetische Medizin nachlesen:
Mir war es wichtig, einmal die ethnisch-historischen Zusammenhänge zwischen „Indianern“ und der tibetischen Kultur aufzuzeigen. Denn es ist tatsächlich so, dass der Dalai Lama und andere Größen des asiatischen Buddhismus mit indigenen Völkerschaften der USA schon lange in freundlichem Austausch stehen. Und in den alten mündlichen Überlieferungen beider Gemeinschaften gibt es verblüffende Ähnlichkeiten.
Es wäre interessant, hier auch medizinisches Wissen auszutauschen und vielleicht geschieht dies ja bereits, auch wenn die „Indianer“ damit bekanntlich sehr zurückhaltend sind. Eine wichtige Gemeinsamkeit wäre bereits, dass sowohl tibetische, als auch indigene Heilkundige bzw. Schamanen der Hopi Sand-Mandalas als spirituelles Hilfsmittel kennen.
Hier lesen Sie dazu die wesentlichen Fakten, die ich der Neufassung des genannten Artikels hinzugefügt habe:
Der Dalai Lama bei den Indianern?
Buddhismus und Indianer? Geht das zusammen? Allerdings – weit besser, als man denkt.
Auch ich fand es erstaunlich, als ich im Rahmen der Arbeit an meinem ersten Buch über Tibetische Medizin im Westen „Padma 28“ herausfand, dass S. H. der 14. Dalai Lama bereits 1979 die Hopi-Ältesten in den USA besuchte. Er reiste auch zu den Pueblo-Indianern und aus diesen Besuchen ergaben sich lange spirituelle Beziehungen und kultureller Austausch. Tibeter und „American Natives“ entdeckten viele geschichtliche Parallelen (Vertreibung, Fremdbestimmung) und sie sehen Gemeinsamkeiten in ihrer Symbolik (beide kennen etwa Sandmandalas), ihrer Achtung für die Natur und im Kunsthandwerk ihrer Kulturen. Beide kämpfen bis heute um den Erhalt von Sprache und Identität. Auch hohe tibetische Lamas pflegen Kontakte zu den indigenen Völkern Nordamerikas. Diese basieren auf einer alten Prophezeiung aus Tibet, welche schon vor Jahrhunderten eine Verbindung zwischen Tibetern und amerikanischen Ureinwohnern voraussagte.
"Wenn der eiserne Vogel fliegt, werden die rotgekleideten Menschen des Ostens erscheinen, die ihr Land verloren haben, und die beiden Brüder aus dem großen Ozean werden wieder vereint sein“, soll umgekehrt eine Hopi-Prophezeiung lauten.
Darum begrüßte deren Oberhaupt „Father David“ den Dalai Lama 1979 auch mit den Worten „Welcome home!“.
Fakt ist: Weder Tibeter, noch „Indianer“ wollen Klischees bedienen. Indigene Personen leben heute in Großstädten ebenso, wie in kargen Reservaten, die sie nicht ernähren. Alkohol und familiäre Gewalt sind ein verbreitetes Problem, doch ist ein Indianer deshalb nicht „arm“ (dies empfinden sie angesichts ihrer spirituellen Traditionen als Beleidigung). Einige US-Reservate wurden durch Spielcasinos steinreich und schlagen so die Weißen mit den eigenen Waffen – ihrer Spielsucht. Indianer sind ebenso Anwälte, Schauspieler oder betreiben Schigebiete (heilige Berge bleiben hier unberührt – worauf der Staat nicht achten würde). Und auch sie können kluge Geschäftemacher sein. Oft wird das Geld indes dafür verwendet, zuvor gestohlenes Indianerland zurückzukaufen.
Viele indigene Gemeinschaften sind heute dabei, ihre Kultur und ihre uralten Traditionen neu zu beleben – schotten sich zum Teil auch ab und distanzieren sich von esoterischem Firlefanz. Etwas Wichtiges könnte Europa daraus lernen, nämlich unsere eigenen Traditionen stärker zu würdigen und kein spirituelles „Shopping“ zu betreiben (auch der Dalai Lama drängt nie jemanden dazu, Buddhist zu werden). Dafür mehr Toleranz zu üben und den Frieden in sich selbst sowie all jenen zu bewahren, die „anders“ sind. Zudem alles Leben auf dieser Erde zu achten und zu schützen – als wichtigste Forderung eines „Gehens in Schönheit“.
Es ist jedenfalls auch eine wunderbare Möglichkeit, die Kraft der Tibetischen Medizin (im Westen durch die Mittel unter der Bezeichnung „Padma“ – siehe etwa unter padma.de und padma.at) mit dem großen Potenzial der „9 Kräuter-Essenz“ zu kombinieren.
Ich wünsche Ihnen / euch einen erholsamen Herbst – bevor er in einen hoffentlich nicht zu eisigen Winter mündet.
Gabriele Feyerer
IWF Europa
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